„Die Engelsburg trommelt für die Millenniumsziele“
lautete das Motto des diesjährigen UNESCO-Projekttages am Montag, den 11.04.2011 im Engelsburg-Gymnasium in Kassel. Zu Gast an diesem Tag war die Gruppe Black&White aus dem Zentrum und Netzwerk für afrikanisch-europäische und internationale Zusammenarbeit. Mit einem kombinierten Projekttag aus Information, Diskussion, afrikanischer Live-Musik, Trommel-, Tanz- und Singworkshops und Begegnungen mit Afrikanerinnen und Afrikanern haben sich die Klassen 7a, 7c, 8a, 8c, 9b, 9d und 9e mit aktuellen Problemen auseinandergesetzt und für den Erfolg der UN-Sonderkonferenz engagiert.
Der folgende Bericht von Juliane Fischer (8a) beschreibt den Ablauf des Tages:
„Der UNESCO-Projekttag am 11.04.2011 hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wir haben Musikdarbietungen gehört, selber gesungen, getanzt und getrommelt, aber auch sehr viel über den Kontinent Afrika und seine momentane Situation gelernt.
Zu Anfang haben sich alle Klassen in der Aula versammelt. Dort wurde uns erst einmal etwas vorgesungen und vorgetanzt und auch wir Schüler wurden schon etwas mit einbezogen, doch in den späteren Workshops hatten wir noch mehr Möglichkeiten mitzumachen. Davor jedoch hörten wir noch einen Powerpointvortrag, der sehr informativ war. Wir haben etwas über die schönen, aber auch die grausamen Seiten Afrikas, die Probleme, die häufigen Krankheiten und die Lebensstile der Afrikaner gehört.
Wir haben gelernt, dass es acht von der UN im Jahr 2000 festgelegte Millenniumsziele gibt, die bis 2015 erreicht sein sollen. Sie beinhalten die Bekämpfung extremer Armut und des Hungers, Primärschulbildung für alle, Gleichstellung der Geschlechter bzw. Stärkung der Rolle der Frau, Senkung der Kindersterblichkeit, Verbesserung der Gesundheitsvorsorge für Mütter, Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen schweren Krankheiten, ökologische Nachhaltigkeit und den Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung. Ebenso haben wir erfahren, dass man mit einer Solarfläche von ca. der Fläche von Deutschland die ganze Welt mit Strom bzw. Energie versorgen könnte. Nach noch vielen interessanten Informationen hatten wir unsere erste Pause und gingen gleich im Anschluss in unsere Workshops.
Im ersten Workshop haben wir mit einer Afrikanerin zu afrikanischer Musik getanzt, im zweiten haben wir afrikanische Lieder gesungen und im dritten Workshop, der mir persönlich am meisten Spaß gemacht hat und der für meine Belange viel zu kurz war, haben wir mit afrikanischen Trommeln getrommelt.
Im letzten Workshop konnten wir noch Fragen stellen und ein paar weitere Informationen erhalten. Nachdem sich alle Gruppen zum Abschluss noch einmal in der Aula zusammengefunden hatten, ging es hinaus vor die Cafeteria, wo die Gruppe, die diese gesamte Aktion vorbereitet hatte, noch ein Abschluss-konzert gab.“