Engelsburg - Projekt - Gut Kragenhof „Mut zur Veränderung!

Gut KragenhofGut Kragenhof

Mit dem Kragenhof-Projekt bietet sich der Engelsburg die Möglichkeit, ihr besonderes Profil zu verstärken und den Weg, den sie schon eingeschlagen hat, einen großen Schritt weiter zu gehen: Neues zu erproben, wertorientiert zu bilden und zu erziehen und sich als christliche Schule den Anforderungen der Gegenwart zu stellen.

Handwerkliches ArbeitenHandwerkliches Arbeiten

Wir wollen anachronistisch sein. Viele aktuelle Tendenzen im Bildungssystem - Bürokratisierung, Komprimierung, Beschleunigung - entsprechen nicht unserem Menschenbild. Auch die hier – trotz gegenteiliger Rhetorik – noch erkennbare Konzeption von Lernen ist fragwürdig. Die Vorstellung der simplen Übertragbarkeit von Wissen, des Einflößens von Unterrichtsinhalten hat eine große Beharrungskraft in der täglichen Unterrichtspraxis, muss aber in vielen Bereichen überdacht werden. Die Engelsburg hat da schon neue Wege eingeschlagen ( FSA etc.). Wir wollen hier noch weiter denken und die Chance nutzen, uns als Privatschule von den Routinen des staatlichen Schulsystems zu entfernen und eine echte Alternative zu bieten.

Das, was unsere Schule schon jetzt zu etwas Besonderem macht, entspringt dem Ringen darum, Schule auch heute noch einem christlichen Welt- und Menschenbild folgend möglich zu machen: Wir haben andere Begegnungsformen (Fünferwochenenden, Besinnungstage) und neue Lernformen. In unserer Schulordnung haben wir das Ziel der christlichen Wertorientierung im Umgang miteinander ausformuliert, ergänzt noch durch einen verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung.

Klasse in AktionKlasse in Aktion

Der Kragenhof bietet ein einzigartiges Ambiente, diese Ziele zu verfolgen und die Stärken unsere Schule zu vertiefen. So könnte er ein besonderer Ort werden, für eine völlig andere Art der Begegnung mit sich selbst, mit den anderen und mit der Welt – und ein Ort für ein anderes Lernen: Lernen geschieht hier in Beziehungen - Beziehungen der Schülerinnen und Schüler untereinander und Beziehungen zum Lehrenden. Im Zusammenleben erprobt und erfährt sich der Einzelne in der Gemeinschaft, in direkter Begegnung mit der Natur und mit der Möglichkeit, selbstbestimmt und in Gemeinschaft Interessen zu verfolgen, die den traditionellen Fächerkanon überschreiten.

In der hier vorgelegten Form kann diese Vision erprobt werden, ohne dass es das System Schule sprengt. Das zweiteilige Konzept lässt sich organisatorisch in den traditionellen Schuljahresablauf integrieren. Es soll ad experimentum für ein Schuljahr erprobt und evaluiert werden. Für weitere Entwicklungsmöglichkeiten bleibt es offen.

Der Kragenhof-Ausschuss
(Michael Bremer, Jens Glebe, Otmar Leibold, Ulrike Mölller-Merz, Anja Pauli, Thorsten Prinz, Angela Reiss, Ralf Speckmann, Irmgard Tylle)

Der folgende Bericht des Ausschusses wird bald veröffentlicht